Phyto- und Mykotherapie, pflanzliche Unterstützung mit System. 


Die Traditionelle Chinesische Medizin nutzt seit Jahrhunderten natürliche Substanzen zur Unterstützung der körperlichen Regulation.
 Dazu gehören sowohl pflanzliche Arzneimittel (Phytotherapie) als auch medizinische Pilze (Mykotherapie).
Beide Ansätze verfolgen ähnliche Ziele, unterscheiden sich jedoch in Wirkprinzip, Anwendung und traditioneller Einordnung.

 Phytotherapie

Traditionelle Pflanzenheilkunde 

Die Phytotherapie ist ein zentraler Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Dabei werden ausgewählte Heilpflanzen oder Pflanzenkombinationen eingesetzt, um bestimmte Funktionskreise zu unterstützen und energetische Ungleichgewichte auszugleichen. 

In der TCM werden Pflanzen nicht ausschließlich nach einzelnen Wirkstoffen beurteilt, sondern nach Eigenschaften wie: 

  • Temperaturverhalten (z. B. kühlend, wärmend)
  • Geschmacksrichtung (z. B. bitter, süß, scharf)
  • Bezug zu bestimmten Meridianen
  • energetischer Wirkung auf Funktionskreise.


Die Kombination verschiedener Pflanzen zu Rezepturen ist ein klassisches Prinzip der chinesischen Arzneimitteltherapie.
 Ziel ist es, Regulationsprozesse im Körper zu unterstützen und das innere Gleichgewicht zu fördern

Typische Einsatzbereiche können sein: 

  • Unterstützung von Verdauung und Stoffwechsel
  • Regulation von Funktionskreisen wie Leber, Milz oder Lunge
  • Unterstützung bei chronischen Beschwerden

Begleitung von Regenerationsprozessen. 

Mykotherapie

Heilpilze in der ganzheitlichen Therapie

Die Mykotherapie nutzt ausgewählte medizinische Pilze zur Unterstützung verschiedener Körperfunktionen.

Viele dieser Pilze werden sowohl in der traditionellen asiatischen Medizin als auch in der modernen Naturheilkunde verwendet.

Zu den bekanntesten medizinischen Pilzen gehören beispielsweise:

  • Reishi (Ganoderma lucidum)
  • Shiitake (Lentinula edodes)
  • Maitake (Grifola frondosa)
  • Cordyceps (Cordyceps sinensis).

Medizinische Pilze enthalten unter anderem Polysaccharide, Beta-Glucane und andere bioaktive Substanzen, die in verschiedenen Studien untersucht wurden.

In der ganzheitlichen Tiertherapie werden sie häufig eingesetzt zur Unterstützung von:

  • Immunsystem
  • Stoffwechsel
  • Verdauung
  • allgemeiner Vitalität.


  • Die Auswahl der Pilze erfolgt – ähnlich wie bei pflanzlichen Arzneien – individuell auf Grundlage des Gesamtbildes des Tieres.


 

 In der Praxis können beide Ansätze sinnvoll miteinander kombiniert werden, um einen ganzheitlichen Therapieansatz zu unterstützen. 


Unterschiede zwischen Phyto- und Mykotherapie


Obwohl beide Methoden natürliche Substanzen nutzen, unterscheiden sie sich in einigen Punkten:


Phytotherapie

  • basiert hauptsächlich auf Heilpflanzen
  • lange Tradition innerhalb der klassischen TCM-Arzneimitteltherapie
  • häufig Kombination mehrerer Pflanzen in Rezepturen.

Mykotherapie

  • nutzt medizinische Pilze
  • stärker mit modernen naturheilkundlichen Ansätzen kombiniert
  • Fokus häufig auf immunologischen und metabolischen Prozessen.


Natürliche Unterstützung individuell abgestimmt

Pflanzen und medizinische Pilze können eine wertvolle Ergänzung in einem ganzheitlichen Therapiekonzept sein.
Die Auswahl erfolgt stets individuell und orientiert sich am Gesamtbild des Tieres sowie an der vorherigen diagnostischen Einordnung.